VORWORT

Liebe Leserin, lieber Leser,

2017 war ein spannendes Jahr. Lesen Sie, was bei EK im 150. Jubiläumsjahr geschah, was unsere Geschäftsführer von damals und heute berichten und welches Produkt-Highlight neu auf dem Markt ist …

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Ihr EK-Team

FOTOWETTBEWERB

SO SCHAUT’S AUS –
DAS GEWINNER-FOTO „EK-STRANDBALL“!

„Schießen Sie das tollste EK-Strandball-Foto!“ lautete die Herausforderung, mit der wir die Fotofreunde unter unseren Lesern zur Teilnahme an unserem Wettbewerb 2017 aufriefen. Als ersten Preis gab es für den Gewinner ein elegantes spacegraues iPad Air 2.

Die Auswahl des besten, des schönsten, des tollsten „EK-Strandball-Foto“ unter den eingesandten und begeisternden Bildern fiel unseren beiden Juroren und erfahrenen Profi-Fotografen Stefan Wernz und Dirk Schumacher nicht eben leicht – aber bei diesem Foto machte es bei beiden gemeinsam ‚Klick‘:

Herzlichen Glückwunsch, Anja Lange!

„Das Siegerinnen-Bild von Frau Anja Lange“ zitieren wir die Juroren, „zeigt mit der Unterwasseraufnahme eines luftgefüllten Balles, umfasst von den Händen eines Schwimmers inmitten eines Fischschwarms – eine außergewöhnliche Idee mit hohem technischem Schwierigkeitsgrad, dazu handwerklich klasse umgesetzt.

Die Wettbewerbsaufgabe, die Inszenierung des EK-Strandballs, wird kontraststark und farbenfroh in den Fokus gerückt und offenbart symbolisch, wie sich ein modernes Unternehmen wie EK verstehen sollte: im Einklang mit Natur und Mensch!“

Das EK-Connect Team bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmern am EK-Fotowettbewerb fürs Mitmachen. Wir hoffen, es hat Ihnen so viel Spaß bereitet wie uns. Anbei eine Auswahl der zahlreichen Fotoeinsendungen mit dem roten EK-Strandball.

INSIDE

DAS JUBILÄUMSJAHR – 2017 IM RÜCKSPIEGEL

EK hatte Mitarbeiter und ihre Familien im Juli zum berühmten ‚Blick hinter die Kulissen‘ eingeladen. Bei sommerlicher Atmosphäre nutzten unsere Chefs die Gelegenheit, zahlreiche Angehörige ihrer Mitarbeiter persönlich kennenzulernen. Darüber hinaus begrüßten sie als Special Guest Herrn Jens Niklaus, Mitglied des Rates der Stadt Haan. Nach einem Vortrag von Ralf M. Kronenberg zum energetisch sinnvollen Firmen-Neubau in Haan sowie zur 150jährigen Geschichte von EK starteten unter großem Interesse der Gäste die Werksführungen. Große und kleine Kinder amüsierten sich im ‚Kinderspielparadies‘, beim Torwandschießen und einem Schätzspiel. Neben leckerem Eis mit Waffeln und Kaffee rundete ein zünftiges BBQ mit Buffet den Open-House-Tag allseits mit satter Zufriedenheit ab.

Aus Tradition in die Moderne – Celebrate EK

Im September folgte ein Dankeschön vom Feinsten an die EK-Belegschaft. Zu einer ganz besonderen und deshalb für die meisten wohl auch unvergesslichen Abendgesellschaft auf Schiff und Rhein lud EK die Mitarbeiter und deren Partner ein. Von Anfang an steigerte die fetzige Live-Musik die ohnehin prächtige Stimmung an Bord, exzellentes Essen und Trinken begleitet von einer wahrhaft magischen Vorstellung und viel Tanz taten das ihre. Die Gäste an Bord waren sich einig – allgemeiner Tenor: „Bei der 200 Jahr-Feier sollten wir alles genauso machen wie heute Abend. Höchstens noch ein bisschen doller.“

Bienenfleißig – die ‚Honig-Selektion EK 150 Jahre‘

Die Bienen sind los: Es summt und schwirrt wieder auf dem EK-Firmengelände. Pünktlich zum Frühlingsanfang beginnen die 90.000 geflügelten ‚EK-Mitarbeiter‘ mit Ihrer Arbeit. Auch im Jubiläumsjahr waren sie fleißig und haben auf Haaner Feldern, Blumenwiesen und Bäumen mit sprichwörtlichem Bienenfleiß den köstlichen Nektar gesammelt. Imker Dirk Schumacher betreut sie – gemeinsam mit ihm leisten wir einen Beitrag zum Fortbestand der Bienen in unserer Region und wir genießen bereits das Ergebnis der ‚Honig-Selektion EK 150 Jahre‘, ein gelungener, klarer Blütenhonig.

EK Runners – Laufen verbindet!

War das ein Hitze-Schock im Juni! Wir starteten an einem der mit 35 Grad heißesten Tage des Jahres beim Laufwettbewerb B2 RUN in Düsseldorf. Trotzdem verzeichnete unser gesamtes Team keinerlei Ausfälle, sondern konnte sich erfolgreich einen Platz im guten Mittelfeld sichern. Aktuell sind wir im Winter-Trainings-Modus mit ausgefeilter individueller Vorbereitung. Und im neuen Jahr greifen wir wieder an. Wir kommen zurück – beim 9. B2 RUN Laufwettbewerb! Darüber hinaus ist für 2019 sogar ein eigener EK Firmenlauf in Haan geplant.

EK Sponsoring – ‚Fitness-Geräte im Technologiepark‘

EK ist in Gesprächen mit der Stadt Haan. Dabei geht es um unseren Vorschlag, auf EK Firmenkosten hochwertige Sportgeräte im ‚Grüngürtel‘ des Technologieparks Haan | NRW aufzustellen! Auch die anderen Firmen aus dem Technologiepark beteiligen sich - EK ist Initiator. Der Fitness-Parcours im Technologiepark soll von allen Anwohnern und Hobbysportlern, Spaziergängern und Mitarbeitern frei genutzt werden können.

Stahlskulptur zum 150. Geburtstag

Ein Highlight unserer Jubiläumsfeier war die Enthüllung des Geburtstaggeschenks, das sich unser Unternehmen selbst machte. Seit diesem Tag zieren unter dem Titel ‚Generative Translation‘ zwei vier Meter hohe Stahlskulpturen des bekannten Düsseldorfer Künstlers Michael Schrader das Atrium des EK-Gebäudes. Das mächtige Kunstwerk, insgesamt fast eine Tonne im Schmiedefeuer geformte Stahl-Kunst, steht raumgreifend auf einem edelstahlpolierten Sockel – und ist der essentielle künstlerische Ausdruck der Formwerdung von EK durch seine langjährige Geschichte. Stahl-Kunst aus einem Guss – die lebendige Verbindung der Tradition mit der Zukunft unseres Unternehmens.

Demonstrieren die beiden Stelen das Spannungsverhältnis zwischen der scheinbaren Leichtigkeit des Werks und der Schwere des Materials? Oder geben sie einen Bezug zum Unternehmen EDUARD KRONENBERG, das wie die starken Formen der Skulpturen aus geschmiedetem Stahl auf dynamische Weise seine Umgebung belebt? Machen Sie sich in unserem Atrium selbst ein Bild …

 

DIALOG

SENIORES, WIE WAR DAS EIGENTLICH FRÜHER?

EK Connect im Gespräch mit den Senioren und ehemaligen Geschäftsführern
Max und Hans-J. Kronenberg.


Herr Max Kronenberg (MK), Herr Hans-J. Kronenberg (HK), fühlen Sie sich nunmehr in einem Alter, in dem man nach Ihrem Wohlbefinden fragen darf?

MK: Durfte man immer. Nur fiel die Antwort früher kürzer aus …

HK: Wenn Sie neben der Frage auch gleich die Lösung mitliefern, gerne!

Sie haben beide ein erhebliches Kapitel von 150 Jahre EK mit geschrieben. Was hat sich Ihrer Meinung nach verändert – und was erinnert Sie noch an früher?

HK: Früher gab es pro Generation eine große technologische Errungenschaft. Heutzutage purzeln die ja nur so von der Decke, Stichwort Internet, das Smart-Phone, das Internet der Dinge. Unverändert bleibt – jede neue EK-Generation braucht in der Führung neuen Mut.

MK: Und Kreativität. Wir wissen ja, dass die Familie Kronenberg schon im 16. Jahrhundert eine Schmiede besessen hat. Wir sind also weit mehr als ‚nur‘ 150 Jahre in der Stahlverarbeitung. Aber für den Einstieg in dieses Geschäft brauchte unser Firmengründer Karl Eduard Kronenberg 1867 einiges an Courage und guter Ideen.

Wo haben die ersten Generationen Kronenberg unternehmerischen Mut und Kreativität bewiesen?

HK: Karl Eduard Kronenberg war ein Bäcker in Solingen. Hätte geklappt, was er sich vorstellte, stünden wir heute alle in einer riesigen Kronenberg-Backstube. Vielleicht würden wir Brezeln formen, statt weltweit nachgefragte Längsverbinder zu stanzen. Aber er bekam eine schlimme Allergie.

MK: Die schlimmste für einen Bäcker – eine Mehl-Allergie! So schulte unser Ur-Großvater um: Statt Weißbrote fertigte er Taschenmesserfedern aus Stahl für die lokale Schneidwarenindustrie. Aber sein Mut zahlte sich aus: Schon bald schaffte er eine Dampfmaschine an und es ging stetig bergauf. Wie auch unter seinem Sohn Eduard Kronenberg – unserem Großvater.

HK: Großvater hat unser Wohnhaus mit angeschlossenem Betrieb in Solingen gekauft – als finanzielle Entscheidung damals nicht ohne! Und sein Sohn Karl, unser Vater, bewies ebenfalls Schneid: Zwei Meilensteine in der Geschichte unseres Hauses verbinden sich mit seinem Namen: Die Herstellung von Feilen für die Werkzeug- und die Fabrikation von Reibscheiben für die Haushaltsindustrie.

Karl Kronenberg verstirbt 1967 kurz vor dem geplanten großen Fest zum 100jährigen Jubiläum …

MK: Er hätte sich diese Feier mehr als verdient. Stattdessen mussten wir ran. Allerdings stand uns nicht der Sinn nach einem Fest.

HK: Das haben wir dann 1992 nachgeholt und die 125 Jahre Kronenberg gebührend gefeiert - inklusive einer Überraschungsfahrt für alle Mitarbeiter nach Paris.

Gründe zum Feiern gab es: die Modernisierung des Maschinenparks, die automatisierte Produktion, die Erweiterung des Standortes. Anfang der 70er schafften Sie den ersten Computer in der Geschichte der Firma Kronenberg an.

HK: Ja, zur Qualitätssicherung für unseren Kunden Bosch! Aber das Beste kam noch: die Anfrage eines Lieferanten für Aluminiumbänder nach der Herstellung von Eckverbindern für Abstandhalterprofile. Kurz darauf entwickelten wir ein innovatives Produkt …

MK: … so innovativ, dass wir darauf Schutzrechte anmelden konnten. Über die Eckverbinder erweiterten wir das Geschäftsfeld. Wenig später entwarfen wir die berühmten Längsverbinder, die heute noch ein tragendes Produkt von EK sind.

Mit Ihren Söhnen Ralf und Frank steht seit dem Jahr 2000 die 5. Generation Kronenberg am Ruder. Wie viel Mut braucht es heute, ein Unternehmen dieser Größe zu lenken?

HK: Mit dem erfolgreichen Umzug hier nach Haan in eine moderne, energetisch optimierte Fabrik haben beide bereits eine führungsstarke und couragierte Entscheidung getroffen – und eine, die unternehmerischen Weitblick beweist!

MK: Und darüber hinaus haben sie neue Geschäftsfelder mit einer guten Mischung von nationalen und internationalen Kunden gewonnen. Aus unserer Sicht machen die beiden also alles genau richtig – wir rufen gerne vom Sofa aus Chapeau!

Hans-J. Kronenberg (rechts), 1935 geboren, ist gelernter Maschinenschlosser und arbeitet bereits seit 1955 im EK-Unternehmen.

Max Kronenberg (links), Jahrgang 1937, ist als ausgebildeter Werkzeugmacher zuerst in der Schweiz tätig, danach bei EK.

1962 werden die Brüder persönlich haftende Gesellschafter und leiten ab 1967 das Unternehmen als geschäftsführende Gesellschafter bis ins Jahr 2000.

SERVICE & TECHNIK

EK SETZT NEUE MASSSTÄBE –

DIE NEUE LÄNGSVERBINDER PSC-SERIE

Echte Innovationen sind im Markt für Längsverbinder und Abstandhalterhohlprofile nicht alltäglich – doch heute können wir eine präsentieren: Die neuen EK STEEL Connect Längsverbinder der PSC-Serie. Speziell konstruiert für die aktuellen Warm Edge Hybridprofilsysteme, überzeugen sie mit einer völlig neuartigen Arretierung durch die komplett neuentwickelte Kiemenform.

PSC steht übrigens für Permanent Spacer Connection und vereint die besten EK-Features für ein hochpräzises und belastbares Verbindungselement. Die bislang beispiellose, innovative Kiemenform ermöglicht einen dauerhaften Profilschluss ohne Spaltbildung sowie ein noch anwenderfreundlicheres Handling, wie es sich in dem leichteren Einschieben der Verbindungselemente und sichereren Koppeln der Profilstäbe zeigt. Darüber hinaus garantieren die höhenversetzten, flächigen Seitenkiemen einen dauerhaften Halt. Eingesetzt in die unterschiedlichen Abstandhaltersysteme werden durch die Kombination von Seitenkiemen mit flexiblen Federzungen sowohl eine zusätzliche Arretierung wie auch die optimale Profiltoleranzaufnahme erzielt.

Längsverbinder der PSC-Serie trotzen höchsten Belastungen Auch bei maximalen Isolierglaseinheiten, etwa großen Fassadenfenstern, widerstehen die neuen EK STEEL Connect Längsverbinder der PSC-Serie selbst höchsten Belastungen. Dank der großen Verbinder-U-Form und optimalen Anpassung an die Profilkontur ist die effiziente und sichere Trockenmittelbefüllung garantiert. Es gibt keine statische Aufladung und Verwirbelung an der Profilstoßstelle – was den sicheren Molekularsieb-Füllgrad der Abstandhalterrahmen sicherstellt und die elementare Voraussetzung für die Langlebigkeit einer Isolierglaseinheit bildet.

EK STEEL Connect Längsverbinder der PSC-Serie setzen einen neuen Maßstab für die sichere Verbindung von Warm Edge Hybridprofilen – sowohl vorgesteckt als auch zum Rahmenschluss und dazu, passend zur Farbgebung des Abstandhalters, in hellgrauer oder schwarzer Oberfläche.

 

Auch im 150sten Jahr seiner Gründung beweist EK einmal mehr mit den neuen Längsverbindern der PSC-Serie seine Marktführerschaft – und bleibt als Entwickler und zertifizierter Hersteller von Stahl- und Kunststoff-Verbindungselementen der bevorzugte Anbieter und Partner für alle namhaften Abstandhalterhersteller.

ARCHITEKTUR

WERNER SOBEK – BAUMEISTER UND VISIONÄR

Der Visionär leitet unter seinem Namen ein Büro mit 300 Mitarbeitern und Vertretungen an den internationalen Hotspots des Baugeschehens. Sein Markenzeichen sind raffinierte Konzepte zur Minimierung von Energie- und Materialverbrauch mit dem Schwerpunkt Hochbau und Fassadenplanung sowie in der Nachhaltigkeitsberatung. Der erste Satz auf seiner Webseite ist Programm: „Werner Sobek steht weltweit für Engineering, Design und Nachhaltigkeit.“

Das Sony-Center in Berlin, der Post Tower in Bonn, das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart sind nur einige in Deutschland, die Baku Flames Tower, der Bangkok Airport, das Merck Serono am Genfer See nur einige seiner international bekannten Hochbauten in der Tragwerksplanung.

Doch bisweilen rückt Werner Sobek als gelernter Architekt auch einfache Wohnhäuser in seinen Fokus. Wobei einfach in diesen Fällen nicht gleich einfach ist: Er konzipiert vielbeachtete Projekte wie etwa die Einfamilienhäuser R128 in Stuttgart und D10 in Biberach und das Aktivhaus B10 in Stuttgart. Drei Projekte, die bis hin zur New York Times weltweite Aufmerksamkeit erregten – aufgrund der kühnen und puristischen Gestaltung und wegen seines hierbei konsequent umgesetzten Triple Zero Konzepts: Null Energie, Null Emission, Null Abfall. Das meint, Projekte sollen nicht mehr Energie verbrauchen, als sie im Jahresdurchschnitt selbst aus nachhaltigen Quellen erzeugen: Zero Energy. Keine Emissionen von Kohlendioxid und anderen für Mensch und Umwelt schädlichen Stoffen erzeugen: Zero Emission. Und sie sollen drittens vollständig in den Stoffkreislauf zurückführbar sein: Zero Waste.

 

Architekt und Bauingenieur

In klassischer Zeit umfasste das Aufgabengebiet des Baumeisters sowohl die heutigen Berufsfelder des Architekten wie des Bauingenieurs. Dass Werner Sobek Mitte der 70er beide Fachgebiete parallel studierte und absolvierte, ist seiner Doppelbegabung sowohl als Meister der Baukunst wie auch der Tragwerksplanung geschuldet. Demzufolge übernahm er jeweils als Nachfolger zwei der angesehensten Lehrstühle des Landes an der Universität Stuttgart – seit 1994 den des Architekten und Pritzker-Preisträgers Frei Otto und seit 2000 auch den des renommierten Bauingenieurs Jörg Schlaich. Beide erlangten durch die gemeinsame Gestaltung und Planung des einzigartigen Dachs des Münchner Olympiaparks weltweite Anerkennung.

Auch Werner Sobek versteht Architektur als Disziplin, die ein ganzheitliches neues Denken voraussetzt. Dies zeigt sich am deutlichsten in den Planungen seiner Wohnhäuser – hier betritt der Visionär immer wieder Neuland.

R128

So etwa mit dem Projekt des Wohnhauses für sich und seine Familie in der begehrten Halbhöhenlage des Stuttgarter Talkessels, mit der eher spröden Bezeichnung R128. Ein vierstöckiger, kompromissloser Kubus ganz aus Glas, rund 11 Meter hoch, mit einem Gesamtgewicht von etwa 40 Tonnen. Die hochwertige Dreifachverglasung rundum ermöglicht einen k-Wert von 0,4.

Gemäß des Triple Zero Konzepts ist das Haus im Betrieb als emissionsfreies Nullheizenergie-Gebäude konzipiert, wobei die Innentemperatur durch ein eigens entwickeltes Klimakonzept geregelt wird. Wesentliches Gestaltungselement ist das offenliegende Tragwerk aus schlanken Stahlträgern, versteift durch filigrane Andreaskreuze. Es ist als Modularsystem entworfen und aufgrund von Steck- und Schraubverbindungen sowohl leicht auf- und abbaubar wie vollkommen ‚rezyklierbar‘: eben Null Abfall!

D10

Die eingeschossige Villa in Biberach an der Riß, erinnert in ihrer Leichtigkeit und Transparenz an Meisterwerke der klassischen Moderne. Doch anders als diese ist D10 das erste Wohnhaus, das mehr Energie erzeugt als es selbst verbraucht: Mittels einer hypermodernen Verglasung werden passive solare Gewinne erzielt und darüber hinaus sind die Nutzung von Geothermie sowie der Photovoltaikanlage auf dem Dach weitere Gründe für die hervorragenden energetischen Kennwerte des Gebäudes.

Im Gebäudeinneren bestimmen fließende Raumabfolgen den drei Meter hohen Wohnraum, der auf drei Seiten vollständig verglast ist. Prägende Elemente des Gebäudes sind zwei parallele Wandscheiben, auf der das als dünne Horizontalscheibe ausgebildete, scheinbar schwerelose Dach lagert. Eine umlaufende, großzügige Terrasse, geschützt durch das weit auskragende Flachdach, verbindet Innen- und Außenraum.

B10

In der Stuttgarter Weißenhofsiedlung, dort wo bereits die Baumeister Ludwig Mies van der Rohe, Le Corbusier und Walter Gropius ihre Ikonen der Moderne platzierten, im Bruckmannweg 10 hat Sobek das erste Aktivhaus, kurz B10 genannt, der Welt ‚hingestellt‘ – buchstäblich, denn es ist ein Fertighaus und zugleich ein Pionierbau der Nachhaltigkeit. Für die Dauer von fünf Jahren, so der Plan, dient das Gebäude „als Experimentalkapsel für das Wohnen von morgen“, wie die FAZ titelte. „Ein Hauptfokus lag darauf, mit dem Konzept die Aspekte Immobilie und Mobilität perfekt miteinander zu verbinden“, erläuterte Christian Bergmann von Werner Sobek Design der Zeitung. „Und zugleich wollen wir ein Wohnkonzept der nächsten Generation in der Praxis untersuchen.“ Der Baukörper wird größtenteils im Werk gefertigt und ist vor Ort schnell aufgebaut. Nach drei Seiten vollständig geschlossen, sorgt ein spezielles Isolierglas an der verglasten Vorderseite für eine möglichst gute Wärmedämmung. Dank eines ausgeklügelten Energiekonzeptes erzeugt das Gebäude das Doppelte seines Energiebedarfs aus nachhaltigen Energiequellen. Mit dem so gewonnenen Überschuss werden zwei Elektroautos und das Weißenhofmuseum versorgt.

Steuerung per App

Im Hausinneren finden sich Module für Haustechnik, Küche und Nasszelle. Wohn- und Arbeitsbereiche sind mittels beweglicher Trennwände variabel gestaltbar. Die als einzige Seite offene Straßenfassade kann komplett geschlossen werden, wodurch in Leerstands- oder Abwesenheitszeiten Energie gespart wird. Das ausgeklügelte Energiekonzept mit Wärmepumpe, Speicher, Hausbatterie und einer großen Solaranlage wird über Smartphone oder Tablet gesteuert. Es handelt sich um ein selbstlernendes Steuerungssystem, das alle technischen Systeme – auch den Elektro-Smart in der Garage – vernetzt und die Energieströme im Gebäude lenkt.

www.wernersobek.de/projekte/

 

Prof. Dr. Werner Sobek absolvierte sowohl ein Architektur- und parallel ein Bauingenieurstudium an der Universität Stuttgart. Er leitet als Professor und Nachfolger von Frei Otto das legendäre Institut für Leichtbau, Entwerfen und Konstruieren der Universität Stuttgart. Sein 1992 gegründetes Büro Werner Sobek steht mit rund 300 Mitarbeitern weltweit für Engineering, Design und Nachhaltigkeit.

DISKUSSION

MOBILITÄT DER ZUKUNFT

Elektroautos und digitale Technologien sind gemeinsam die Schlüssel für ein nachhaltiges und ressourcenschonendes Mobilitätssystem. Doch fahren wir wirklich schon in ein paar Jahren alle mit dem Elektroauto? Ein Rundum-Blick über zehn wichtige Fragen – und über mögliche Antworten.

1. Was bringt die Digitalisierung an Vorteilen?

Intelligent optimierte und vernetzte Verkehrssysteme entlasten Verbraucher, Umwelt, Infrastrukturen und Ressourcen. Digitale Technologien verbessern den Verkehrsfluss und nutzen die Potenziale jedes Verkehrsträgers, um ein nahtloses, sicheres Reisen zu fördern. Und digitale Lösungen eröffnen dem Verbraucher neue Wahloptionen: so ermöglicht ihm ein verkehrsträgerübergreifendes Ticketing per Mobiltelefon via intermodalen Mobilitätsplattformen die für ihn besten Lösungen zu suchen – und online zu bezahlen.

2. Was sollte ein digitales Geschäftsmodell beim Thema Mobilität berücksichtigen?

Entscheidungsfaktor Nr. 1 ist die Bequemlichkeit Wünschenswert wären Angebote für die persönliche Mobilität aus einer Hand mit Echtzeit-Informationen und einer nutzungsabhängigen Abrechnung entsprechender Dienstleistungen. Laut Studien wünscht sich die Mehrzahl der Verbraucher einen „One-Stop-Shop“, der ihnen mobil auf dem Smartphone einen anbieterneutralen, transparenten Vergleich verschiedener Routen, Verkehrsmittel und Preise bietet.

3. Woran hapert es zurzeit bei der Zukunftsmobilität?

Fehlende hochmoderne Breitbandnetze, fehlende umfassende und verlässliche Daten von Fahrzeugen und Infrastrukturen sowie eine unsichere Datensicherheit – das sind die größten Handicaps auf dem Weg in die Mobilität der Zukunft. In Deutschland führt kein Weg an kupferbasierten DSL-Internetanschlüssen vorbei, die mit 75 Prozent Anteil den Markt dominieren. Unlängst wies eine Fraunhofer-Studie darauf hin, dass Deutschland in puncto Glasfaserleitungs-Anschluss von 31 europäischen Ländern auf Position 26 steht. Zumindest sieht das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur den Bedarf an validen Daten gegeben und lässt sie durch Mobilitätserhebungen sammeln, weil ohne sie „nicht an einer intelligenten Vernetzung der Verkehrsträger gearbeitet werden“ könne. Und das Rätsel, inwiefern die Datensicherheit im Funknetz eines autonom fahrenden Fahrzeugs gewährleistet werden kann, bleibt vorerst weltweit ungelöst.

4. Gibt’s ein zündendes Beispiel für den

Digitalisierungs-Fortschritt? Das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt in Braunschweig macht das Auto zur Datenzentrale: Der Wagen sendet und empfängt Signale via GSM, UMTS und GPS und kommuniziert mit ebenfalls vernetzten Objekten in seiner Umwelt, beispielsweise mit ‚intelligenten‘ Ampeln. Diese signalisieren dem Wagen, wie lange die jeweilige Ampelphase noch dauert. Das Auto berechnet selbstständig, wie schnell es fahren muss, um eine grüne Welle zu erhalten. Versuche ergaben: die Ampel-Auto-Kommunikation funktioniert.

5. Und eine Million Elektrofahrzeuge bis zum Jahr 2020?

Derzeit sind hierzulande 46 Millionen Pkw unterwegs, davon nur 34 000 Elektroautos und 165 000 Hybrid-Fahrzeuge. 3,4 Millionen Autos werden in Deutschland jährlich neu zugelassen, der Anteil von E-Autos lag dabei im Jahr 2016 bei rund 0,7 Prozent. Doch das Beratungsunternehmen Accenture rechnet wie auch die Gewerkschaft IG Metall damit, dass 2030 bereits ein Drittel aller Autos in Deutschland vollelektrisch fahren wird.

6. Wie schaut’s bei unseren Nachbarn mit der E-Mobilität aus?

Länder wie Norwegen und die Niederlande setzen gezielte Kaufanreize durch Steuervergünstigungen. Gut sechs Prozent der Neuanmeldungen in den Niederlanden gelten einem E-Auto. Und fast jedes fünfte in Norwegen verkaufte Auto ist ebenfalls ein Elektroauto. 100.000 fahren davon inzwischen auf Norwegens Straßen – in einem Land mit nur 5 Millionen Einwohnern.

7. Welche Arten von Stromern gibt’s eigentlich?

Aktuell dreht sich alles um drei verschiedene Antriebsformen, bei denen die Batterien jeweils direkt über das Stromnetz wieder aufgeladen werden können. Unterschieden wird zwischen einem rein batteriebetriebenen Fahrzeug (BEV) und Hybridfahrzeugen. Hierzu zählen auch Plug-in-Hybride („PHEV“), die eine Batterie beim Fahren über den Motor aufladen und die Batterie auch als Speicher von Bremsenergie nutzen. Schließlich das Range Extended Electric Vehicle („REEV“), bei dem ein Verbrennungsmotor bei Bedarf mittels eines Generators Strom für den Elektromotor erzeugt und so die Reichweite deutlich verlängern kann.

8. Ist die Reichweite immer noch ein Problem?

Die durchschnittliche Tagesfahrleistung in Deutschland beträgt nur 22 Kilometer. Mit einer druchschnittlichen Reichweite von ca. 270 km sind Elektrofahrzeuge heute für gut 90 Prozent aller geplanten Fahrten ausreichend gerüstet. Wer längere Strecken fährt, sollte sich Stand heute für ein aufladbares Hybridfahrzeug entscheiden.

9. Schützen Elektroautos wirklich das Klima?

Der Klimaschutz-Effekt bleibt überschaubar: Beim aktuellen deutschen Strommix werden pro Kilowattstunde Strom (kWh) etwa 530 Gramm CO₂ frei. Hinzu kommt der Klimaschaden vor allem der Batterien in der Herstellung: Nach einer Berechnung des Heidelberger Ifeu-Instituts verursacht der Bau eines Kompaktwagens mit 24 kWh Batteriekapazität etwa drei Tonnen CO₂ mehr als der eines vergleichbaren Benziners. Das Ifeu-Institut kommt zum Ergebnis, dass Elektroautos für ihren gesamten Lebenszyklus aus Klimasicht mit Dieseln vergleichbar sind und nur um etwa 20 Prozent besser als Benziner unterwegs sind.

10. Wie mobil werden wir 2030 bis 2050 sein?

Deutschland hat im Paris-Abkommen für das Jahr 2050 versprochen, einen weitgehend klimaneutralen Verkehr zu erreichen. Dafür wird allerdings eine ganz andere Mobilität nötig sein: wir werden uns anders fortbewegen müssen, sagt etwa das Beratungsunternehmen Accenture. Viele Autos würden im Jahr 2030 dank der Serienreife von Car-Sharing, Elektromobilität und Autonomes Fahren bereits geteilt genutzt – mit Auswirkungen auf Klima, Parkplatz und Geldausgabe: Etwa fünf Cent soll der Kilometer in Roboter-Taxis nur kosten. Für Anbieter ein riesiger Markt – mit Mobilitätsdienstleistungen könnten weltweit um die 1,2 Billionen Euro umgesetzt werden.

MENSCHEN BEI EK

IM FOKUS FRANK KRONENBERG & RALF M. KRONENBERG

Frank Kronenberg

„Das ist Kunst vor nackter Betonwand!“ Erfahren Sie mehr über Frank Kronenberg im ersten EK Mitarbeiter-Porträt. Abseits des Firmen-Alltags steht bei dieser neuen Reihe das Persönliche im Fokus – auch beim Chef!

Bei Frank Kronenberg klingelt dreimal in der Woche der Wecker ganz besonders früh. Dann muss er raus aus dem Haus und ab zum Joggen mit langjährigen Freunden. Sein Credo: „Bei Wind und Wetter, ganz gleich, ob‘s stürmt, regnet oder schneit! Hier wird gelaufen und nicht abgesagt!“ Seit rund 10 Jahren gehören diese Termine zum wöchentlichen Pflichtprogramm des EKGeschäftsführers. „Eine Stunde über Stock und Stein, von gemütlich bis k.o. – und schon bleibt der Kopf tagsüber frei!“

Der diplomierte Maschinenbau-Ingenieur kann sich über einen Mangel an Arbeit nicht beklagen, denn hauptverantwortlich ist er bei EK zuständig für die technische Leitung. Zudem leitet er das Geschäftsfeld Automotive und ist damit zugleich der Ansprechpartner im Unternehmen für die Großkunden aus diesem Bereich.

Abseits des mitunter hektischen Büro-Alltags bei EK in Haan zwischen Produktion und Kundenbetreuung lebt der 51jährige nach wie vor in Solingen - bis zum Umzug vor wenigen Jahren, seit knapp 150 Jahren der Stammsitz derer von Kronenberg. Er sieht sich hier nach wie vor wegen seiner eigenen Familie fest verwurzelt – vor allem wegen der Schule, die seine beiden Kinder besuchen: sein 19jähriger Sohn steht im Abitur, die 16jährige Tochter ist im nächsten Jahr so weit. Wie sieht er die Zukunft seiner Kinder? Steigen sie in das Unternehmen ein? Die Antwort ist ganz schön cool, denn Frank Kronenberg sagt, seine Kinder hätten die freie Berufswahl: Kinder müssten frei entscheiden können, was sie möchten, alles andere bringe nichts. „So wie auch ich mich frei entscheiden konnte!“

Regelmäßig fährt die Familie in den Herbstferien nach Sylt, während im Sommer vornehmlich Kreuzfahrten mit dem Schiff anstehen. Letztes Jahr ging‘s weit in den Norden nach Spitzbergen, in diesem ist die Umrundung der britischen Inseln geplant. Warum auf dem Schiff? Kronenbergs Erklärung ist einfach und überzeugend: „Och, das ist einfach angenehm bequem: man hat das Hotel immer dabei, und wacht doch jeden Morgen in einer anderen Stadt auf!“

Doch der größte Ferienspaß wartet auf die Familie im Winter, wenn die Ski-Saison beginnt. Frank Kronenberg sagt von sich, er sei auf Skiern geboren worden, na ja, habe mit drei Jahren bereits auf den Ski gestanden. Seine Frau habe es quasi lernen müssen und auch die Kinder mit zwei, drei Jahren – jetzt seien alle wie er begeisterte Skifahrer. Gerne in der Schweiz.

Neben den Aktivitäten rund um Geschäft und Familie darf in den Augen von Frank Kronenberg das soziale Engagement nicht zu kurz kommen. Auch hierbei ist er konsequent und fördert und unterstützt als Mitglied des Rotary-Club seit über 12 Jahren die Arbeit des Vereins für notleidende Menschen. Sei es beispielsweise im Jugendaustausch, den Kleiderspenden oder den Deutschkursen für Flüchtlinge durch Rotarier-Familien.

Doch eines muss noch geklärt werden: was hat es mit dem Singlespeed-Rad in seinem Büro auf sich? Auch wenn es immer so aussieht, als ob er damit gerade in die Firma gekommen sei – das ist er nicht. Das Rad ist einfach ein Geburtstagsgeschenk von seiner Frau, sehe wunderschön aus, sei quasi ein Kunstobjekt vor nacktem Beton und harre auf seinen Einsatz. Aber nicht hier – ein Fahrrad ohne Gangschaltung! Kronenberg: „Da sterbe ich gleich am ersten Berg! Deshalb fahre ich auch E-Mountainbike, das ist den Besonderheiten des zwar wunderschönen, aber wie der Name schon sagt, Bergischen Landes geschuldet. Und macht deutlich mehr Spaß!“

Ralf M. Kronenberg

Zupackend und entscheidungsfreudig, so kennt man Ralf M. Kronenberg im Job. Beim Trüffel suchen in der Toskana lernen Sie den EK Chef jetzt auch von seiner persönlichen – und genießerischen – Seite kennen.

Leise lächelnd erzählt Ralf M. Konenberg einen Lebenswitz: Ganz bewusst sei er damals nach dem Studium und ersten Job in einem amerikanischen Konzern nicht nach Solingen zurückgekehrt, sondern wollte etwas Distanz zwischen Wohnen und Arbeiten legen.

Die habe er in Haan gefunden, einer tollen grünen Stadt, mit sehr guter Lage im im Bergischen Land am Übergang zur Rheinebene sowie einer hervorragenden Verkehrsanbindung. Seit fast 20 Jahren lebe er hier schon – doch jetzt, wo er quasi die Firma hierher geholt habe, müsse er feststellen: „Die ganze Distanz ist wieder futsch!“

Doch knapp vier Jahre nach dem Umzug von EK von Solingen nach Haan hat sich der pragmatische Diplom-Kaufmann längst mit der neuen Nähe zum Familien-Unternehmen arrangiert. Als kaufmännischer Geschäftsführer, der auch das Geschäftsfeld der Verbindungstechnik für die Isolierglasindustrie verantwortet, weiß er es zu schätzen, wenn er mehr von seiner knapp bemessenen Freizeit bei seiner Familie verbringen kann.

Seine beiden Jungs sind 11 und 15 Jahre alt, ein bisschen früh, um die Nachfolge-Frage im Unternehmen aufzuwerfen, doch Kronenberg hat sich zu diesem Thema bereits seine feste Meinung gebildet: „Eine qualifizierte Nachfolge – das muss auch passen. Ich bin nach dem Studium ganz bewusst nach draußen, in die IT- und Beratungsbranche gegangen und habe erst mal Erfahrung gesammelt, wie sich Arbeiten als ‚normaler‘ Angestellter überhaupt anfühlt. Sich zunächst draußen umschauen, das würde ich so auch meinen Kindern offerieren. Nach zwei Jahren bin ich dann in das eigene Unternehmen gewechselt – und zwar freiwillig!

Am Wochenende, erzählt Ralf M. Kronenberg, genießt er mit seiner Frau und den beiden Söhnen das Haus mitsamt dem Garten und sie spazieren gerne durch und um Haan. Und natürlich nutzen sie die beiden Großstädte gleich vor der Tür, Düsseldorf und Köln, für Ausflüge in Richtung Kunst und Kultur. Zeit für das Familienprogramm sowie die persönliche Entspannung durch viel Sport holt sich der 47jährige mit einem kleinen Trick: Er joggt gemeinsam mit guten Freunden an Wochenenden.

Joggen, führt Kronenberg aus, heißt mit rund 14 Freunden aus der Haaner Nachbarschaft gemeinsam laufen, 10-12 km pro Tag. Alle seien so gut wie immer dabei, das verpflichte! Und zudem seien sie im Laufe der Jahre eine gute Mannschaft geworden, gehen auch schon mal Wettkämpfe an, wie eine Marathon-Staffel oder den Kölner Brückenlauf, immerhin 15 Kilometer. Vor allem entlaste sein Laufen die Familie: „Niemand muss mit mir um die Talsperre rennen, weil ich ja mein Programm bereits absolviert habe – und morgens bringe ich auch die Brötchen mit!“

Die Sommerferien verbringen die Kronenbergs gerne in Italien, ihrem Lieblings-Urlaubsland und hier speziell in der Toskana. Ralf M. Kronenberg ist fasziniert von dem Charme der Natur und der Städte, der kulturellen Vielfalt und der ungezwungenen Lebensweise der Menschen – und vor allem von der einfachen guten Küche. Unvergesslich ein Erlebnis aus dem letzten Urlaub, von dem Kronenberg gerne erzählt: Dabei durfte die ganze Familie in der Toskana gemeinsam mit Trüffelhunden auf die Suche nach den wertvollen Knollen gehen. Das Beste: Die ausgebildeten Hunde fanden gleich 5 kapitale Trüffel. Die edlen Pilze hat sich die Familie hinterher von einem Profi zubereiten und als Festschmaus auf Nudeln und Carpaccio hobeln und schneiden lassen.

Ralf M. Kronenberg findet, soziales Engagement lebe vor allem aus dem persönlichen Einsatz. Als Mitglied im Lions-Club engagiert er sich deshalb mit anderen Clubmitgliedern im lokalen Bereich – von der Obdachlosen-Speisung bis hin zur Ferienfreizeit für Kinder. Ein Höhepunkt der Lions-Club-Aktivitäten ist dabei das jährlich wiederkehrende Event des großen Reibekuchen-Backens auf dem Solinger Zöppkesmarkt, dem traditionellen Messermarkt: Zusammen mit Clubmitgliedern und der Familie wird an drei Festtagen der geriebene Kartoffelteig ins siedende Öl gepackt. Der Verdienst kommt natürlich sozialen Projekten zugute. Ralf M. Kronenberg fasst zusammen: „Reibekuchen-Backen ist harte Arbeit – aber es schweißt zusammen und es lohnt sich.“

 

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