VORWORT

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

mit fliegendem Start in ein grünes Jahr 2017– das beschreibt einen Teil der Herausforderungen, die uns bei EK erwarten. Erfahren Sie, wie wir im eigenen Haus für Nachhaltigkeit sorgen.

Die Gartenstadt, das Bergische Land, die Düssel, die Itter. Viel mehr braucht es nicht, um an diesem schönen Fleck sein Glück zu finden. So wie wir!

Jeder Marktführer müht sich nach Kräften, seinen direkten Konkurrenten die berühmte Nasenlänge voraus zu bleiben. Wir von EK bilden da mal keine Ausnahme – die waren wir jedoch mit unserer fabelhaften Messe-Präsentation.

Die Frage, ob Stahl-Verbindungselemente in einem Warme Kante-Randverbund energetisch Sinn machen, stellt sich für uns nicht. Oder doch? Wir haben das IGOS-Institut um ein klärendes Gutachten gebeten.

Arburg Allrounder Golden Edition und Amada Servo-presse – EK komplettiert seinen Maschinenpark und erweitert noch einmal sein Leistungsspektrum.

Vor zwei Jahrzehnten verließ er als Nobody aus Karlsruhe die deutschen Landen, jetzt kommt er als weltberühmter Architekt zurück nach Berlin: Ole Scheeren – von einem, der auszog, um das Bauen zu revolutionieren.

Beim 8. RUN4iDEAS-Laufwettbewerb war das EK-Team wieder vorne weg dabei. Erfahren Sie, warum das diesmal allerdings alles andere als eine leichte Übung war.

Mitmachen beim großen EK-Sommer-Foto-Wettbewerb und den Preis abräumen: ein neues heißes iPad! Wie es geht, steht hier.

Frank und Ralf M. Kronenberg blicken zurück auf die Kontinuität von fünf Generationen der Inhaberfamilie – und nach vorne in die weiter erfolgreiche Zukunft des Unternehmens EK.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Ihr EK-Team

INSIDE

Gute Gründe fürs Grüne – mit EK Bienen, Green Building und ÖKOPROFIT

‚Green Building‘ – unter diesem Stichwort hat EK in seinem Firmen-Neubau in Haan höchste energetische Standards umgesetzt. Diesen Weg der ökologischen Nachhaltigkeit setzt unser Unternehmen konsequent fort, etwa mit der Teilnahme an dem ambitionierten Klimaschutzprojekt ÖKOPROFIT des Kreises Mettmann, das Anfang letzten Jahres begann. Vorläufiger Höhepunkt jedoch ist die Einstellung von rund 80.000 neuen, enorm fleißigen  ‚EK-Mitarbeitern‘ – wohlaufgehoben in zwei Bienenstöcken auf dem EK-Firmengelände.

Ein High-Tech-Unternehmen wie EK investiert in eine Bienenzucht? Ja, denn das ist ein sinnvolles Engagement für den verantwortungsvollen Umgang mit einer wertvollen Ressource, die uns die Natur zur Verfügung stellt. Europaweit gibt es seit Jahren, auch aufgrund des Einsatzes von Insektiziden und Fungiziden, ein Massensterben von Bienenvölkern – höchste Zeit gegenzusteuern! Aus guten Gründen summt und schwirrt es deshalb seit dem Frühsommer auf dem EK-Firmengelände. Umgeben von Feldern, Blumenwiesen und Bäumen fand sich für die Bienenstöcke neben dem Firmengebäude ein ruhiges Plätzchen. Betreut werden sie von einem echten Profi, dem Imker Dirk Schumacher – mit ihm gemeinsam leisten wir so einen Beitrag zum Fortbestand der Bienen in unserer Region. Die erste Honig-Ernte erfolgte pünktlich zum 150-jährigen Jubiläum von EK, was für unsere EK-Bienen einiges an Arbeit bedeutete: Um nur ein Pfund Honig zu liefern, müssen sie 3,5 mal um die ganze Welt fliegen und rund fünf Millionen Blüten besuchen.

EK Green Building und green IT – Teil des ÖKOPROFIT-Projekts

Von Anfang an war der jetzige EK Firmensitz in Haan als Green Building konzipiert. Das zukunftsweisende Energiekonzept kombiniert regenerative und hoch effiziente Energiesysteme: Zentrale Elemente sind die Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung im Kreislaufverbundsystem (KVS-System), ein Blockheizkraftwerk (BHKW) und die Luftwasserwärmepumpe, die sowohl für Kühlung und für Beheizung sorgt. Wie vorausschauend dabei die Verzahnung von Ökonomie und Ressourcenschonung gelungen ist, zeigt sich etwa durch den Erfolg unserer Mitarbeit im Klimaschutzprojekt ÖKOPROFIT des Kreises Mettmann im gesamten Aktionsjahr 2016/2017.

Bei diesem Projekt liegt ein weiterer Schwerpunkt von EK auf einer Umsetzung des Plans „green IT“: hierbei werden Einsparungen von über 50.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr erwartet, womit allein 13 Haushalte versorgt werden können. Alle 10 teilnehmenden Unternehmen dieser ÖKOPROFIT-Staffel konnten in einer ersten Zwischenbilanz bei uns in den EK-Räumen sichtbare Erfolge vorweisen.

Unser Team beantwortete in seinem Resümee zugleich kurz und knapp die Frage nach seiner Motivation: Axel Bonow, Leiter QW, sagte kategorisch: „Der Umweltgedanke!“ Stefan Ernst, Konstruktion & Entwicklung, bekannte etwas ausführlicher: „Das gute Gefühl, Gutes für die Umwelt zu leisten – und dabei noch Geld zu sparen!“ Thomas Krone, Produktion & Facility Management,  äußerte sich zielführend: „Das maximale Ergebnis zu erreichen!“ Und Ralf M. Kronenberg, GF,  erläuterte zu seiner Motivation: „Der verantwortungsvolle und nachhaltige Umgang mit allen Ressourcen.“

Mettmanns Kreis-Umweltdezernent Nils Hanheide, der am 21. Februar zusammen mit dem Umweltminister des Landes NRW Herrn Johannes Remmel die ÖKOPROFIT-Urkunde an EK überreichte, ist sich deshalb sicher, dass auch diese Staffel ein großer Erfolg sowohl für die Umwelt als auch für die Betriebe wird. Und unsere Teilnahme an ÖKOPROFIT unterstreicht, dass Energie- und Ressourcensparen bei EK eine fortwährende Aufgabe bleibt.

Das Klimaschutzprojekt ÖKOPROFIT ist eine Kooperation zwischen Kommunen, hier also der Kreis Mettmann, und der örtlichen Wirtschaft mit dem Ziel, die CO²-Emissionen zu reduzieren und zugleich Betriebskosten zu senken. Unter den teilnehmenden Firmen, darunter auch EK, wurde am Ende der Projektrunde im Februar eine Gesamtbilanz gezogen. Die erfolgreichen Teilnehmer erhielten im Anschluss das Zertifikat „ÖKOPROFIT-Betrieb Kreis Mettmann 2017“.

STANDORT

Gartenstadt Haan – eine Liebeserklärung

Zwischen Rheinebene und Bergischem Land liegt die Gartenstadt Haan. Seit sich EK Ende September 2013 in dem modernen Technologiepark Haan in Richtung Gruiten niedergelassen hat, wandelt sich das Zweckbündnis zwischen der Gartenstadt Haan und uns mehr und mehr zu einem Liebesverhältnis. Am Anfang standen wie bei jeder unternehmerischen Entscheidung dieser Größenordnung die reinen Fakten – sicherlich verständlich bei einem Umzug von bislang zwei Standorten mit insgesamt rund 80 Mitarbeitern und einer vielfachen Tonnage hochspezialisierter Maschinen.

Zu den Fakten zählten etwa die guten regionalen und überregionalen Anbindungen, beispielhaft die Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn und die Autobahnen A46 und A3. Sie sind Teil des wirtschaftlichen Erfolges der Gartenstadt, wobei die Verbindungen via Regio-Express und S-Bahn darüber hinaus die schnelle Erreichbarkeit der Nachbar-Städte Solingen, Wuppertal, Düsseldorf und Köln garantieren.

Neben der guten Infrastruktur punktet die Gartenstadt ebenfalls mit einem umfassenden Betreuungs- und Bildungsangebot für kleine und große Mitbürger. Eines der Haaner Familienzentren liegt in unmittelbarer Nähe unseres Technologieparks und nahebei stehen Kindergärten und -tageseinrichtungen sowie alle Arten von weiterführenden Schulen zur Verfügung – da bleiben keine Wünsche offen.

Hohe Lebensqualität und pure Lebensfreude –
das ist für uns die Gartenstadt Haan

Wir von EK nahmen sehr schnell wahr, dass uns in und um Haan herum viel mehr geboten wurde als ‚nur‘ der bloße Technologiepark mit seinen ebenso komfortablen wie bequemen Anfahrtswegen. Denn in Haan und seiner unmittelbaren Umgebung treffen wir zu unserem Vergnügen sowohl auf ursprüngliches Landleben als auch betriebsames städtisches Ambiente. Das bedeutet Lebensqualität pur – und nahezu immer im grünen Bereich!

Das vorangestellte ‚Gartenstadt‘ verweist auf die ‚grüne‘ Haan’sche Traditionslinie aus dem 19. Jahrhundert – den Wohnhäusern im bergischen Schieferbaustil waren damals große Gartenflächen zugeordnet und unzählige Samenhandlungen spielten für die städtische Wirtschaft eine bedeutende Rolle. So verbindet sich im Zentrum der Gartenstadt Haan der nostalgische Charme der Fachwerkhäuser mit dem umfangreichen Angebot eines modernen städtischen und zugleich naturverbundenen Freizeitangebotes.

Weil die Stadt bis heute von einem ausgedehnten Grüngürtel umgeben ist, finden sich hier Golfplatz, Reitzentrum, Tennis- und Sportplätze sowie Rad- und Wanderwege, etwa der Neanderlandsteig. Haan bietet uns ein absolut vielfältiges und tolles Angebot – von dem so gut wie jeder EK-Mitarbeiter gerne und eifrig Gebrauch macht.

Nach gut dreieinhalb Jahren Erfahrung an unserem neuen Standort sind wir täglich aufs Neue von dem Technologiepark und der Gartenstadt Haan begeistert: Von den liebenswürdigen und herzlichen Menschen vor Ort bis hin zur wohlwollenden Aufmerksamkeit ihrer politischen und kommunalen Verwaltung.

Gartenstadt Haan – wir lieben dich!

SALES / MARKETING

glasstec 2016 – Messe  bestätigt weltweite
EK-Führungsposition

2016 stand bei EK ganz im Zeichen der glasstec. Rund 1.200 Aussteller waren im September auf der weltweiten Leitmesse in Düsseldorf zum Thema Glas und Glasverarbeitung vertreten, darunter natürlich alle ‚großen‘ Unternehmen aus der Glasbranche. Auch wir nutzten alle Möglichkeiten, die unsere ‚Hausmesse‘ uns quasi vor Ort bietet und  präsentierten innovative Systemlösungen rund um die aktuellen Standard- und Warme Kante-Profilsysteme.

Auf unserem neu konzipierten Ausstellungsstand stellten wir unter dem Motto „Verbindung mit Profil.“  gleichermaßen den Dialog mit Kunden und Interessenten wie auch optimierte Verbindungselemente in den Fokus unserer Unternehmens- und Produktvorstellung. Denn wir möchten mit unseren High-End-Lösungen begeistern – und dies gelang uns überzeugend auf der glasstec 2016. Sowohl bei der Präsentation der innovativen Optimierungen der renommierten Serien EK STEEL und POLO Connect wie auch beim Ausloten einer vertiefenden oder neu beginnenden Zusammenarbeit. Dank der kontinuierlichen und marktgerechten Systemlösungen ist unser Unternehmen als Entwickler und Hersteller von Stahl- und Kunststoff-Verbindungselementen weltweiter Marktführer und bevorzugter Anbieter für alle namhaften Abstandhalter-Hersteller in der Isolierglasindustrie.

‚Warme Kante‘ – EK präsentierte aktuelle High-End-Optimierung

Auf der glasstec 2016 erörterten die anwesenden Experten unter anderem auch ausführlich alle Aspekte rund um Abstandhalter und Sprossenprofile. Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass der thermisch optimierte Abstandhalter, als Voraussetzung für die Warme Kante und damit einer grundlegenden wärmetechnischen Verbesserung, immer weiter in den Fokus der Industrie rückt. Als Partner aller bedeutenden Systemgeber unterstützt EK diese Entwicklung durch die Anpassungen unserer Verbindungselemente an die aktuellsten Warme Kante-Profile. Somit garantieren wir die prozesssichere und effiziente Verarbeitung des Randverbundes, den dauerhaften Profilschluss sowie höchste Stabilität.

Selbstverständlich profitieren ebenso alle Standard-Profilsysteme von den kontinuierlichen Optimierungen der EK-Verbindungselemente. Mit seinen Längsverbinder-Serien EK STEEL und EK POLO Connect offeriert EK zahlreiche Ausführungen, die sich perfekt für alle Abstandhalterprofile eignen, ob für Standard oder Warm Edge oder für Vorfüll- und Nachfülltechnik. Die innovative Vielfalt der auf der glasstec 2016 präsentierten Optimierungen unserer Produkte gewährleistet, dass EK auch künftig in allen Breiten und Ausführungen stets die perfekte Lösung für eine sichere sowie effiziente Randverbundfertigung bietet.

www.glasstec.de

PRODUKT / QUALITÄT

EK STEEL Connect Längsverbinder: energetisch sinnvoll

Die Anforderungen an den baulichen Wärmeschutz bei Fenstern und Fassaden steigen und damit gewinnt auch das Thema ‚Wärmebrücken‘ im Glasrandverbund der Warmen Kante weiter an Bedeutung. Innerhalb der zielführenden Diskussion um Materialien mit einer verbesserten Wärmedämmung und einer geringeren Wärmeleitfähigkeit wird hin und wieder die Meinung kolportiert, dass Stahl-Verbindungselemente in einem Warmen Kante-Randverbund energetisch keinen Sinn machten.

Nun setzt EK bei seinen weltweit genutzten Verbindungselementen der Serien EK STEEL und EK POLO Connect sowohl auf hochwertige Stähle sowie Kunststoffe. Deshalb stand und steht bei uns die energetische Sinnhaftigkeit von  ‚Stahl-Verbindungselementen in einer Warmen Kante‘ selbstverständlich immer im Fokus unserer internen Qualitätskontrolle – und wurde hier stets entschieden bejaht. Darüber hinaus haben wir  auch das renommierte und unabhängige Institut für Galvanotechnik und Oberflächentechnik, das IGOS in Solingen, mit der Untersuchung dieser Fragestellung beauftragt.

www.igos.de

IGOS konstatiert ein „zu vernachlässigendes Ausmaß auf die Gesamtenergieeffizienz“

Verglichen wurden EK STEEL und EK POLO Connect Längsverbinder in einem Aluminium-, einem Stahl-, Edelstahl- und Kunststoff-Hybridprofil. Der Aufbau entsprach dem bekannten Two-Box-Verfahren, in dem mehrere Profile in Reihe – auf der Butylflanke liegend – einem Temperatureinfluss unterzogen wurden. In den Profilen war jeweils ein passendes EK-Verbindungselement in vollständiger Einbaulage gesteckt. Ebenfalls untersucht wurden Profile ohne verbaute Verbindungselemente.

Das Gutachten des IGOS-Instituts belegt:

  • die Wärmedurchgangskoeffizienten variieren erwartungsgemäß zwischen den einzelnenProfiltypen
  • die Warme Kanten-Profile zeigen Bestwerte in Bezug auf die Reaktionsträgheit
  • die Gesamtenergieeffizienz wird nur in einem  zu vernachlässigendem Ausmaß beeinflusst, gleichgültig ob das Verbindungselement aus Stahl oder Kunststoff gefertigt ist

Fazit

Zahlreiche Warm Edge-Profile verfügen auch über einen eingebetteten Draht aus Stahl zur Erhöhung der Stabilität und Steifigkeit. Selbst dieser Draht wirkt sich im System integriert nicht nachteilig auf die Energiebilanz aus. Die Wahl des Materials des Verbindungselementes, eingebettet im Randverbund, hat keinen Einfluss auf die Gesamtenergie-effizienz. Vielmehr kommt es auf das passend abgestimmte Verbindungselement an – mit optimaler Arretierung, Mittenfindung und Stabilität. EK STEEL und EK POLO Connect Längsverbinder, beide Systeme funktionieren hervorragend – genau wie ein Fuß, der in eine warme Socke gesteckt wird, nun eben nicht die Socke kalt werden lässt, sondern die Umgebungswärme aufnimmt.

www.kronenberg-eduard.de/connect.html

 

PRODUKTION / LEISTUNG

Neues Equipment sorgt für noch
breiteres Leistungsspektrum

Schritt für Schritt komplettieren wir weiter die Ausstattung unseres Hightech-Maschinenparks – kürzlich etwa mit der Anschaffung der neuen Kunststoffspritzgießmaschine Arburg Allrounder und der neuen Stanzmaschine Amada Servopresse SDEW 3025. Dank dieser beiden neuen Maschinen erweitern wir noch einmal unser Fertigungsportfolio und können somit ein noch breiteres Funktionalitäts- und Leistungsspektrum anbieten.

  • Die Kunststoffspritzgießmaschine Arburg Allrounder der Golden Edition ermöglicht mit ihrem Multilift Select Robot-System zur Teileentnahme und einer Schließkraft von 1.500 kN die optimale Steuerung der Qualität unserer Kunststoffverbinder und der Losgrößenfertigung ebenso wie die Entwicklung von Kunststoffartikeln für Projektarbeiten mit unseren Kunden.
  • Die Stanzmaschine Amada Servopresse SDEW 3025, eine 300 Tonnen Presse mit einer Tischlänge von 2.000 mm, erlaubt das Umformen von komplexen Bauteilen mittels ihres Servoantriebes, das Bearbeiten von Materialstärken bis 6,00 mm sowie die Fertigung komplexer Teile aufgrund der größeren Werkzeuglänge. Darüber hinaus erhöht sich infolge des schonenderen, servogesteuerten Stanz- und Umformprozesses die Standzeit der Werkzeuge um rund 25%.

ARCHITEKTUR

Ole Scheeren - der Türme-Stürmer

Mit einem himmelstürmenden Entwurf des zweitgrößten Gebäudes der Welt startete er seine internationale Karriere als Star-Architekt. Der gebürtige Karlsruher Ole Scheeren dekonstruiert planmäßig Wolkenkratzer und entwirft postmoderne Bürotürme. 2015 erhielt er für sein geniales Projekt des ökologisch nachhaltigen ‚vertical village‘ in Singapur den ‚Architektur-Oscar‘ – den World Building of the Year.

Vor 20 Jahren verließ Scheeren Deutschland, weil er nicht glaubte, dass ihm die hiesige Architekturszene das bieten könne, was er als Architekt suchte und sucht: Gebäude zu entwerfen, die Antworten darauf geben, wie moderne Gesellschaften heute funktionieren sollten. Räume zu schaffen, die etwas Positives bewirken für die Menschen, die in ihnen wohnen, leben und arbeiten. Humane Bauten eben statt lieblose Standards, die helfen, das Leben der Menschen miteinander möglichst nachhaltig zu verbessern.

Heute genießt Ole Scheeren, 45, als Architekt Weltruhm. Dazu verhalf ihm vor knapp 15 Jahren der Rotterdamer Architekt Rem Koolhaas, der ihm die Planung für einen monumentalen Neubau für das chinesische Staatsfernsehen CCTV in Peking übertrug. In der Folge konzipierte Scheeren als Gebäude einen phänomenalen Singulär, wie ihn Architekten noch nie zuvor gesehen und vor allem – wie ihn Statiker noch nie zuvor berechnet hatten: Zwei im Boden über Eck verbundene L-förmige Türme ragen diagonal 234 Meter hoch in den Himmel. Beide Türme werden in 160 Meter luftiger Höhe noch einmal durch eine 70 Meter lange Brücke verbunden. Mit insgesamt rund 470.000 qm Nutzfläche konzipierte Scheeren das zweitgrößte Bürogebäude weltweit nach dem Pentagon, dem amerikanischen Verteidigungsministerium.

Der stete Kampf gegen die Monotonie des Hochhauses

Vor sechs Jahren eröffnete Ole Scheeren in Peking ein eigenes Architekturbüro. Noch als Partner seines alten Büros war er mit dem Bau des Maha Nakhohn beauftragt worden, des mit 313 Metern höchsten Wolkenkratzers der Stadt Bangkok. Beste Gelegenheit also, die Welt ein weiteres Mal zu verblüffen: mit einem Gebäude, dessen oberes Drittel von Ferne auf dem unteren zu schweben scheint. Die offizielle Eröffnung des bemerkenswerten Bauwerkes fand Ende August letzten Jahres statt.

Doch auch dieser Wolkenkratzer markierte nur einen vorläufigen Höhepunkt in der Karriere des Star-Architekten. ‚The Interlace‘, so der Name des vom World Architecture Festival mit dem ‚World Building of the Year‘ geehrten Projekts von Scheeren in Singapur, ist der Prototyp für eine neue, die Natur integrierende Qualität urbanen Lebens. Die gesamte Anlage des ‚vertical village‘ sei, so der Vorsitzende der Jury, der renommierte Architekt Sir Peter Cook, ein wirklicher ‚game-changer‘. Entworfen mit dem Anspruch auf ökologische Nachhaltigkeit, stürzte Scheeren die Wohntürme quasi um – zu 31 großen Apartmentblocks, die in einer hexagonalen Anordnung zu jeweils 3-4 Gebäuden wie gigantische Lego-Klötze aufeinander gestapelt scheinen. In den Innenhöfen bieten acht großzügige Grünanlagen die Gelegenheit zum Verweilen und zur Erholung.

Ole Scheeren sieht die aktuelle Architektur in Deutschland kritisch: Die Gesellschaft habe sich verändert, stellt er fest, aber die Architektur sei auf erschreckende Weise stehen geblieben. Um dies zu ändern, residiert Scheeren mit seinem Büro nun auch in Berlin.

www.buro-os.com

Ole Scheeren führt seit 2010 sein eigenes Architekturbüro mit Niederlassungen in Peking und Hongkong sowie seit Ende 2015 in Berlin und Bangkok. In diesem Jahr eroberte er auch die höchste Auszeichnung der Architektur-Welt, das „World Building of the Year“, den Oskar der Architektur – für „The Interlace“, einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Rem Koolhaas-Büro.

LIFESTYLE

EK Runners – „Laufen verbindet“

Ausgerechnet an dem mit 35 Grad heißesten Junitag des gesamten letzten Sommers 2016 startete der achte Laufwettbewerb RUN4iDEAS in Düsseldorf mit insgesamt knapp über 6.000 gemeldeten Teilnehmern. Auch das EK Runners-Team war erstmals mit am Start: Angeführt von Geschäftsführer Ralf M. Kronenberg gingen diesmal Nicole Richter, Katryn Steinert, Thomas Krone, Martin Dudek, Yannick Kötter, Leonard und Thomas Sewald, Waleri Miller und Mathias Horst auf den

6,1 Kilometer langen Rundkurs: Von der Theodor-Heuss-Brücke führte die Strecke entlang des Rheins zum Düsseldorfer Messegelände und wieder zurück.

Den hohen Temperaturen war es vermutlich geschuldet, dass mehr als ein Drittel aller gestarteten Läufer den Zieleinlauf

leider nicht erreichte. Unser EK Runners-Team blieb jedoch von Ausfällen jeglicher Art verschont und traf vollzählig im Ziel ein. Darüber hinaus mit einer Platzierung, die unser Team zu Recht mit Stolz auf ihre Leistung zurückblicken lässt: Das EK-Team konnte sich erfolgreich im guten Mittelfeld posi-tionieren!

Doch es geht beim RUN4iDEAS auch weniger um Bestzeiten, als vielmehr um den Teamgeist und auch um den guten Zweck. Für jeden gestarteten Läufer wird ein Euro an eine wohltätige Organisation gespendet. Damit ist der RUN4iDEAS eine der schönsten und mittlerweile auch eine der beliebtes-ten Möglichkeiten in der Region soziales Engagement zu zeigen und zu leisten. So werden die EK-Runners auch in diesem Jahr wieder an einem Laufwettbewerb teilnehmen.

FOTOWETTBEWERB

Auf die plätze – FERTIG – FOTO ... iPAD

Schießen Sie das tollste „EK-Strandball-Foto“!

Machen Sie mit beim großen EK-Sommer-Foto-Wettbewerb! Ganz gleich wo, ob zu Hause im Garten oder im Pool, ob im Urlaub am Strand oder in den Bergen, alles geht – Hauptsache, auf Ihrem Foto ist der EK-Strandball zu sehen!

Wie, Sie haben noch gar keinen EK-Strandball? Dann fordern Sie Ihren EK-Strandball am besten noch heute an – per E-Mail unter fotowettbewerb@kronenberg-eduard.de.

So einfach geht‘s:

  • Im Zeitraum zwischen April bis September sollte Ihnen ein tolles Foto gelingen – bitte nehmen Sie nur mit jeweils einem Motiv am Wettbewerb teil!
  • Einsendeschluss für die Fotos aller Teilnehmer ist der 30. September 2017. Die Jury-Entscheidung und die  Bekanntgabe der Gewinner erfolgt im Oktober 2017. Die Jury besteht aus den beiden Profi-Fotografen Stefan Wernz und Dirk Schumacher.
  • So erhalten wir Ihr Foto: zum Upload nutzen Sie fotowettbewerb.kronenberg-eduard.com oder Sie senden Ihr Foto per Mail an fotowettbewerb@kronenberg-eduard.de (beim Mailversand bitte max. 25 MB als Bildanhang versenden!)

Preise

Das beste Foto wird prämiert – mit einem iPad Air 2, 32GB, WiFi, Spacegrau.
Die Plätze 2 bis 5 werden mit einem hochwertigen Richartz Struktura- Schlüsselanhänger der Serie Boston Black belohnt.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei Ihrem persönlichen Fotoshooting!

2017 ist EK-Jahr!

Dieses Jahr feiern wir 150 Jahre des Bestehens unseres

Unternehmens. Seit der Gründung im Jahre 1867 in Solingen musste sich unser Familienunternehmen immer wieder aufs Neue gewichtigen Herausforderungen stellen. Denn unsere Erfahrung und Wissen in der Stanztechnik und Stahlverarbeitung begann zwar mit Taschenmesserfedern und Werkzeugteilen, führte aber zielstrebig weiter in die Elektro- und Automobilindustrie und in die Isolierglasindustrie – und hat uns an die Spitze des Marktes gebracht.

Die EDUARD KRONENBERG GmbH ist heute weltweit bekannt als innovativer und zuverlässiger Partner der Industrie. Damals wie heute geht es um eine erfolgreiche Zukunft unserer Gesellschaft und seiner Mitarbeiter – dafür stehen fünf Generationen der Inhaberfamilie mit der Kontinuität des stetigen Strebens nach Verbesserung. Dies ist die Grundlage unseres Anspruchs, der Zeit immer ein gutes Stück voraus zu sein. Ein Anspruch mit Tradition. Und dieser Tradition verpflichten wir uns gern.

2017 ist EK-Jahr.

Ihr
Ralf M. Kronenberg &  Frank Kronenberg

 

Das Magazin der EDUARD KRONENBERG GmbH  |  Haan  |  Germany

01

2017

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